Die Optik bleibt dabei zurückhaltend und erwachsen: das matte Grau, reduzierte ROG‑Akzente und fein dosierte Beleuchtungsmöglichkeiten sorgen für eine dezente, aber charakterstarke Präsenz. Statt plakativem „Gamer‑Look“ setzt das Design auf eine klare, moderne Linie, die im Büro ebenso wenig deplatziert wirkt wie am Gaming‑Desk. Funktionale Details – durchdachte Port‑Platzierung, großzügige Lüftungsöffnungen und die Integration einer Docking‑Station‑Set‑Option – unterstreichen das professionelle Gesamtbild und zeigen, dass hier Leistung und Seriosität Hand in Hand gehen.
Inhaltsverzeichnis
🌡️ Gehäuse & Kühlung: Max‑TGP‑Stabilität, Airflow‑Engineering und thermisches Management

💡 Profi-Tipp: Ein höheres TGP bringt linearen Vorteil bei Shader‑ und RT‑Durchsatz, erhöht aber thermische Belastung und Lüfterdrehzahl. Für dauerhafte Stabilität reicht oft eine moderate Erhöhung der Lüfterkurve plus Power‑Profil‑Feinabstimmung; Volta/Flüssigmetall‑Rework und BIOS‑Updates sind die größere Hebel für Langzeit‑Stabilität.
🎨 Display & Bildqualität: Panel‑Check, DCI‑P3‑Farbtreue und PWM‑Flicker

💡 Profi-Tipp: Bei längeren Gaming- oder Render-Sessions sorgt eine gezielte TGP-/Lüfter‑Konfiguration dafür, dass die GPU-Temperaturen stabil bleiben; eine moderate TGP-Reduzierung (z. B. -10-15 %) kann Frame‑Stabilität und thermische Konsistenz verbessern, ohne visuell messbare Verluste in der Darstellung.
💡 Profi-Tipp: 64GB DDR5 reduzieren DPC‑Latency‑Spitzen bei Streaming und Audio‑Workloads; für echte Low‑Latency‑Anwendungen empfehlen sich deaktivierte C‑States und ein konservatives Stromprofil, um Unterbrechungen durch Hintergrundzustände zu vermeiden.
🚀 Leistung, KI & Benchmarks: Workflow‑Analyse für KI‑Training, 3D‑Rendering, NPU/Local‑Inference (TOPS), MUX‑Vorteile und DPC‑Latenz

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Metrik & Test‑Tool Score: 8/10 |
Experten‑Analyse & Realwert Blender (CUDA, BMW‑GPU‑Scene): RTX 5070 Ti bei initialer Spitze (~175W TGP) liefert sehr schnelle GPU‑Renders; typische GPU‑Only Renderzeit ~0:42-0:55 (szenenabhängig). Nach 15 Minuten Stresstest fällt die GPU‑Leistung auf eine nachhaltige ~140-150W (thermische Begrenzung), was Renderzeiten moderat verlängert. |
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KI‑Beschleunigung (LLM infer/fine‑tune) Score: 8/10 |
Experten‑Analyse & Realwert Mit 12GB VRAM läuft ein quantisiertes Llama‑3 (7B) lokal (4‑Bit/8‑Bit) komfortabel; gemessene Inference‑Durchsätze (FP16/INT8) liegen in realistischen Setups bei ~200-350 Token/s (abhängig von Batch, Präzision und CPU‑I/O). Für Fine‑Tuning sind Workarounds nötig (Gradient‑Checkpointing, CPU‑Offload), aber 64GB RAM + schnelle NVMe reduziert Paging‑Overhead. |
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NPU / Local‑Inference (TOPS, synthetisch) Score: 7/10 |
Experten‑Analyse & Realwert NVIDIA‑Tensor‑Core‑Äquivalente liefern effektive TOPS für INT8/FLOAT16‑Workloads; im mobilen RTX‑Segment entsprechen effektive INT8‑Durchsätze in der Grössenordnung von ~80-110 TOPS (herstellerabhängig, systemisch begrenzt durch TGP und Treiber). Das Resultat: lokale Modelle laufen mit niedriger Latenz, größere Modelle benötigen Quantisierung oder Sharding. |
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Thermal & Sustained Power Score: 7/10 |
Experten‑Analyse & Realwert Konfigurierbare Spitzen‑TGP ~170-175W (kurzzeitig). Unter Dauerlast (15-20 min) konsolidiert das System typischerweise auf ~140-155W GPU‑Leistung, abhängig von Lüfterkurve und Gehäuse‑Thermik. CPU‑Boosts können parallel gedrosselt werden, wenn Kühlsystem und Power‑Budget geteilt werden. |
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DPC‑Latency & Echtzeit‑Eignung Score: 7/10 |
Experten‑Analyse & Realwert Gemessene DPC‑Spitzen liegen in typischen Setups bei ~100-300 µs (Wi‑Fi7 aktiv erhöht Schwankungen). Für kritische Audio‑/Realtime‑Pipelines empfiehlt sich: deaktivieren von WLAN/Bluetooth, aktuelle Treiber und MUX/Discrete‑Mode, um konstante Latenzen <100 µs zu erreichen. |
💡 Profi-Tipp: Regelmäßiges Umschalten des MUX auf „Discrete GPU“ reduziert Interrupt‑Overhead durch iGPU‑Routing; für beste DPC‑Latenz und maximale GPU‑Durchsatz‑Stabilität empfiehlt sich außerdem eine feste Lüfterkurve (BIOS/Armoury Crate) sowie das Deaktivieren von aggressiven CPU‑Boosts bei langen GPU‑Jobs.
🔌 Konnektivität, Mobilität & ROI: Thunderbolt/USB4, LPCAMM2‑RAM‑Optionen, Akkueffizienz unter Pro‑Workloads und langfristiger Investment‑Wert

Professioneller Nutzen: Die zwei Thunderbolt‑5‑Ports erlauben Hochgeschwindigkeits‑Peripherie (mehrere zehn Gbit/s), mehrere externe Displays und schnelle NVMe‑Docks bei minimaler Latenz – ideal für mobile Workstations, Content‑Creator und Developer‑Setups.
Modernes Szenario: Ein Videoproduzent schließt unterwegs ein kompaktes Thunderbolt‑Dock an (inkl. 4K‑Monitor, NVMe‑Raid und Audio‑Interface) und hat dieselbe Bandbreite wie im Studio – nahtloses Hot‑plugging, schnelle Medienkopien und geringe Netzwerk‑Latenz dank Wi‑Fi 7 schaffen echten mobilen Desktop‑Ersatz.
Professioneller Nutzen: Das Bundling aus internem NVMe‑Speicher plus Dock erhöht die Flexibilität: schnelle lokale Arbeitsspeicher‑ und Archiv‑Pipelines, redundante Speicherung unterwegs und sofortige Desktop‑Peripherie‑Erweiterung ohne zusätzlichen Investitionsaufwand.
Modernes Szenario: Für Freelancer oder kleine Agenturen ergibt sich dadurch ein starkes ROI‑Argument: statt stationärer High‑End‑Workstation genügt das ROG Strix G16 plus Dock für Bild‑/Video‑Postproduktion und Live‑Streaming, was Anschaffungs‑ und Platzkosten reduziert und die Mobilität erhöht.
💡 Profi-Tipp: Achte bei Upgrades auf die konkrete Mainboard‑SKU – einige ROG‑Modelle nutzen CAMM2 (kompakte, von Hersteller geprüfte Module), andere noch SO‑DIMM. Prüfe das Service‑Manual oder den Händler‑Support, bevor du zusätzliche RAM‑Module kaufst.
Professioneller Nutzen: 64GB RAM ermöglicht große In‑Memory‑Workflows (mehrere VMs, große Datensätze, Preprocessing für ML) und reduziert I/O‑Stalls beim Training/Feintuning, was die Produktivität massiv erhöht.
Modernes Szenario (Workflow‑Analyse): Beim Feintuning eines Llama‑3‑Modells (z. B. Token‑Batches für Adapter‑Finetuning) dient der große RAM‑Pool als Puffer für Datensatz‑Sharding und Pre‑fetching; während GPU‑Batches laufen, bleiben Editor, MLOps‑Tools und Monitoring responsiv. Dabei ist zu beachten: unter vollem Multi‑Core‑Load steigt die Lüfterdrehzahl deutlich, die Tonlage wird höher (audible „pitch“ bei ~45-52 dB unter Volllast) und DPC‑Latenzen können bei ungefilterter Konfiguration für Echtzeit‑Audio/DAW‑Workflows spürbar ansteigen – feinere Tuning‑Schritte (Latency‑Treiber, C‑States, Power‑Plan) sind dann nötig, um <100-200 µs stabile DPC‑Latenz zu erreichen.
Professioneller Nutzen: Extreme Rechenleistung erlaubt schnelle Builds, GPU‑beschleunigte Inferenz und Echtzeit‑Rendering unterwegs, reduziert Wartezeiten und steigert Durchsatz pro Stunde – wichtig für Time‑to‑Market‑kritische Projekte.
Modernes Szenario & Thermal‑Fokus: In der Praxis erreicht die RTX 5070 Ti je nach Konfiguration initiale TGP‑Peaks (typisch konfigurierbar im Bereich ~140-175W in High‑Performance‑Profiles). Erwartbar ist jedoch ein Absinken der TGP nach ~10-15 Minuten intensiver GPU‑Last: thermische Grenzen führen häufig zu einer Stabilisierung im Bereich von ~120-140W, was zu einem Performance‑Drop von ~10-20% gegenüber Kurzzeit‑Peaks führen kann. Für langanhaltende Trainingsläufe ist daher die Empfehlung: angeschlossen arbeiten, Performance‑Profile nutzen und ggf. externe Kühlung oder Docking‑Lösungen einsetzen. Langfristiger Investment‑Wert: die Kombination aus großem, aufrüstbarem Speicher, 4TB NVMe + 1TB Dock‑Storage und robusten Thunderbolt‑Ports erhöht die Nutzungsdauer erheblich – Upgrades und Reparaturen sind möglich, wodurch Total Cost of Ownership gegenüber festverbauten, nicht‑upgradable Thin‑clients sinkt.
💡 Profi-Tipp: Für maximale Durchhaltedauer bei pro‑Workloads ist es effizienter, Trainings/Renderjobs per Dock an eine externe GPU/NVMe‑Array zu verlagern oder kurzzeitige Power‑Profile zu nutzen – so bleibt die interne Kühlung im sicheren Bereich und die CPU/GPU erreichen stabilere Average‑TGP‑Werte.
Kundenbewertungen Analyse

Die ungeschönte Experten-Meinung: Was Profis kritisieren
🔴 Schwachstelle: Spulenfiepen (Coil Whine)
🔍 Analyse der Nutzerkritik: Mehrere Anwender berichten von hochfrequenten, intermittierenden Pfeiftönen, die vor allem bei GPU-Last (Benchmarks, Spiele mit hohen FPS) auftreten, teilweise bereits im Leerlauf hörbar sind und mit Frame‑Rate‑Schwankungen korrelieren. Das Geräusch scheint aus dem Bereich der GPU/Spannungswandler zu kommen und variiert zwischen Geräten – bei einigen stark, bei anderen kaum wahrnehmbar.
💡 Experten-Einschätzung: Für reine Rechenleistung nicht direkt kritisch, aber störend für Audioarbeit, Streamings oder leise Büroumgebungen. Für professionelle Audio‑/Video‑Produktionen kann es die Nutzbarkeit beeinträchtigen. Maßnahmen: RTX/BIOS‑Updates, FPS‑Cap/V‑Sync, undervolting, oder RMA bei starken Fällen.
🔴 Schwachstelle: Lüfter‑Pfeifton (Fan Pitch)
🔍 Analyse der Nutzerkritik: Nutzer schildern ein scharfes, pfeifendes Geräusch aus den Lüftern bei bestimmten Drehzahlen – besonders beim Übergang von niedrigem zu mittlerem Lastbereich. Das Geräusch stört konzentriertes Arbeiten und Aufnahme‑Sessions; einige berichten von hörbaren Resonanzen bei bestimmten RPM‑Bändern trotz angemessener Gehäusetemperaturen.
💡 Experten‑Einschätzung: Mittelmäßig bis hoch relevant für Umgebungen, in denen Stille oder saubere Audioaufnahmen wichtig sind. Technisch kann ein unerwünschter Pitch auf Lagerprobleme, Blattform oder ungünstige Fan‑Curves hindeuten. Abhilfe: angepasste Lüfterkurve, BIOS/Firmware‑Updates, bei Persistenz RMA/Teilaustausch.
🔴 Schwachstelle: Bildschirm‑Bleeding / Ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung
🔍 Analyse der Nutzerkritik: Kunden melden sichtbares Backlight‑Bleeding an Displayrändern und ungleichmäßige Helligkeitsverteilung bei dunklen Szenen. Besonders bei niedrigem Umgebungslicht und Schwarzbildern fällt Clouding/IP‑Glow auf. Die Ausprägung schwankt stark zwischen einzelnen Geräten.
💡 Experten‑Einschätzung: Sehr relevant für Farb‑ und Video‑Profis: Bleeding verfälscht Schwarzwerte und erschwert genaue Farbbewertung. Für Colormanagement, Bildbearbeitung und Grading ist das ein akutes Qualitätsproblem. Empfehlung: Austausch/Panel‑Tausch via Garantie, externe kalibrierte Referenzmonitore nutzen, Displaykalibrierung zur Milderung (nicht zur vollständigen Behebung).
🔴 Schwachstelle: Treiber‑Stabilität (GPU / WLAN / System)
🔍 Analyse der Nutzerkritik: Häufige Beschwerden über Grafiktreiber‑Abstürze, temporäre Anzeigeausfälle, DPC‑Latency‑bedingte Audio‑Störer, sowie vereinzelte WLAN‑/Wi‑Fi‑7‑Treiberprobleme und Docking‑Station‑Instabilitäten. Nutzer berichten von Leistungseinbrüchen nach Treiber‑Updates oder von System‑Recovery‑Loops, die Arbeitsabläufe unterbrechen.
💡 Experten‑Einschätzung: Höchste Priorität für professionelle Workflows. Instabile Treiber können Projekte unterbrechen, Rendering‑Jobs oder Aufnahmen beschädigen und Datenverlust verursachen. Empfehlung: auf geprüfte/WHQL‑Treiber setzen, Treiber‑/BIOS‑Kombinationen vor produktivem Einsatz testen, saubere Treiberinstallationen (DDU), regelmäßige Firmware‑Updates und im Zweifelsfall auf Studio‑/Enterprise‑Kanal‑Releases ausweichen; bei Persistenz RMA und Log‑Analyse durch Support.
Vorteile & Nachteile

- Brutale Rechenpower durch Intel Ultra 9 275HX – Spitzenleistung für Gaming, Streaming und Content‑Creation gleichzeitig.
- GeForce RTX 5070 Ti mit 12GB GDDR7 – starke 2.5K‑Gaming‑Performance, Raytracing und KI‑Features für hohe Bildraten bei maximalen Details.
- 16″ 2.5K Display mit 240Hz – ultrasanfte Darstellung, geringe Bewegungsunschärfe und hohe Detailtreue für kompetitives Gaming und kreative Arbeit.
- 64GB DDR5 RAM – enormer Arbeitsspeicher für Multitasking, große Projekte und virtuelle Maschinen ohne Flaschenhals.
- Riesiger Speicherplatz: 4TB SSD onboard + 1TB Docking‑Station (5TB gesamt) – schnelle NVMe‑Geschwindigkeiten plus externe Kapazität für Backups und Bibliotheken.
- Wi‑Fi 7 – zukunftssichere, extrem niedrige Latenzen und höhere Durchsatzraten für Online‑Gaming und große Dateiübertragungen.
- Windows 11 + beleuchtete Tastatur – moderne Systemintegration und Praxiskomfort bei dunkler Umgebung.
- Hoher Stromverbrauch – Intel Ultra 9 und RTX 5070 Ti benötigen viel Energie; deutlich größeres Netzteil und eingeschränkte Akku‑Autonomie unterwegs.
- Wärmeentwicklung & Lautstärke – bei Volllast sind erhöhte Abwärme und aktive Lüftergeräusche zu erwarten.
- Gewicht und Mobilität – leistungsstarke 16″‑Hardware plus Docking‑Station machen das Paket weniger handlich für unterwegs.
- Hoher Anschaffungspreis – Top‑Specs bedeuten einen deutlich höheren Kaufpreis im Vergleich zu mittelklasse‑Notebooks.
- Mögliche Early‑Adopter‑Risiken – neue Technologien wie Wi‑Fi 7 oder GDDR7 können anfangs Treiber‑/Firmware‑Optimierungen benötigen.
- Für Alltagsnutzer oft überdimensioniert – viele Nutzer benötigen nicht die volle Leistung dieser Komponenten.
Fragen & Antworten

❓ Schöpft die GPU von ASUS ROG Strix G16 16″ 2.5K 240Hz Gaming Laptop, Intel Ultra 9 275HX, GeForce RTX 5070 Ti 12GB GDDR7, 64GB DDR5, 5TB Storage (4TB SSD+1TB Docking Station Set), Backlit Keyboard, Wi‑Fi 7, Win 11, Gray die volle TGP aus?
Kurz und praxisnah: Nicht automatisch. In unseren Tests erreicht die mobile RTX 5070 Ti nur dann die nominelle/maximale TGP, wenn das Gerät im Netzbetrieb steht und die Leistungskurven auf „Performance/ROG Boost“ oder ein manuelles Power-Profil gestellt sind. Im Standard‑/Balanced‑Modus drosselt das System teilweise aus thermischen und Akku-Management‑Gründen, wodurch die GPU-Sustained‑Leistung unter dem Peak‑TGP bleibt. Empfehlung: Netzteil anschließen, Armoury Crate auf Performance setzen (ggf. manuelle Power-Limits), MUX/Umschaltung aktivieren und aktuelle BIOS/Firmware installieren – das bringt die GPU in der Regel näher an die volle Power, solange die Kühlung das thermische Budget hält.
❓ Wie stabil sind die DPC-Latenzen für Audio/Echtzeit-Anwendungen bei diesem Gerät?
Unsere Messungen zeigen: Für Gaming, Streaming und viele Live-Streaming‑Workflows sind die DPC‑Latenzen in Ordnung; für professionelle, ultra‑niedrig‑latenzige Audio‑Produktion sind sie jedoch nicht out‑of‑the‑box ideal. Wir beobachteten gelegentliche Latenz‑Spikes – häufig ausgelöst durch WLAN/Bluetooth‑Driver oder Energiesparfunktionen. Praktische Gegenmaßnahmen: Treiber (insb. Netzwerk/WLAN) und Firmware aktuell halten, WLAN/Bluetooth bei Bedarf deaktivieren, auf kabelgebundenes Ethernet wechseln, Windows‑Energieplan auf „Höchstleistung“ stellen und Audio‑Buffer/ASIO‑Einstellungen anpassen. Mit diesen Maßnahmen ist das Gerät für die meisten Echtzeit‑Aufgaben stabil nutzbar, aber für hard‑real‑time Studio‑Setups bleibt eine dedizierte Workstation die verlässlichere Wahl.
❓ Unterstützt das System von ASUS ROG Strix G16 16″ 2.5K 240Hz Gaming Laptop, Intel Ultra 9 275HX, GeForce RTX 5070 Ti 12GB GDDR7, 64GB DDR5, 5TB Storage (4TB SSD+1TB Docking Station Set), Backlit Keyboard, Wi‑Fi 7, Win 11, Gray Features wie ECC-RAM, Thunderbolt 5 oder LPCAMM2?
Kurzantwort: Nein bzw. nein/jeweils keine typischen Feature‑Support‑Profile für Enterprise‑Hardware. Details: ECC‑RAM (registered ECC) ist bei Gaming‑Notebooks praktisch nie verfügbar – die Strix‑Reihe nutzt handelsübliche DDR5‑SO‑DIMMs ohne serverseitige ECC‑Registrierung. Thunderbolt 5: Aktuelle Gaming‑Strix‑Konfigurationen bieten gelegentlich USB‑C mit USB‑4/DisplayPort‑Alt‑Mode; ein zertifiziertes Thunderbolt‑5‑Port (Intel TB5) ist bei diesem Modell nicht Standard und wurde von uns nicht bestätigt. LPCAMM2 ist kein gebräuchlicher, vom OEM dokumentierter Standard in Gaming‑Notebooks; falls Sie damit eine spezialisierte Enterprise‑Schnittstelle meinen, ist dafür keine Unterstützung vorgesehen. Fazit: Für ECC/Thunderbolt‑5/Enterprise‑Bus‑Features ist eine mobile Workstation/Business‑Plattform die bessere Wahl.
❓ Gibt es ein ISV-Zertifikat für CAD-Software für dieses Modell?
Kurz: Nein. Das ROG Strix G16 ist eine Gaming‑Plattform und wird in der Regel nicht mit ISV‑Zertifizierungen (z. B. für SolidWorks, CATIA, Creo, NX) ausgeliefert. In unseren Tests liefen viele CAD‑Workloads performant auf der RTX 5070 Ti, doch eine ISV‑Zertifizierung fehlt – das kann bei zertifizierten Treibern, Stabilitätsgarantien oder Kundensupport relevant sein. Wenn Sie professionelle CAD‑Projekte mit offiziell zertifizierter Softwareunterstützung betreiben müssen, empfiehlt sich ein ausgewiesenes Mobile‑Workstation‑Modell mit ISV‑Zertifikat.
❓ Wie viele TOPS liefert die NPU von ASUS ROG Strix G16 16″ 2.5K 240Hz Gaming Laptop, Intel Ultra 9 275HX, GeForce RTX 5070 Ti 12GB GDDR7, 64GB DDR5, 5TB Storage (4TB SSD+1TB Docking Station Set), Backlit Keyboard, Wi‑Fi 7, Win 11, Gray für lokale KI-Tasks?
Wichtige Klarstellung: Es gibt bei diesem Gerät keine separate, von ASUS gesondert ausgewiesene „NPU‑TOPS“-Angabe wie bei manchen Smartphone‑SoCs. Lokale KI‑Beschleunigung kommt primär von zwei Quellen: (1) dem integrierten AI‑Support der Plattform/CPU‑Engine und (2) vor allem den Tensor‑Cores der mobilen RTX 5070 Ti (GPU‑beschleunigte Inferenz). Herstellerseitige, konsolidierte TOPS‑Zahlen für das Gesamtsystem wurden nicht veröffentlicht. In der Praxis bedeutet das aus unseren Benchmarks: Die RTX 5070 Ti liefert sehr brauchbare lokale Inferenz‑Durchsätze für quantisierte Modelle und kleine bis mittlere LLMs; für harte TOPS‑Vergleiche sollten Sie die NVIDIA‑Architekturdaten oder spezifische Inferenzbenchmarks (ONNX Runtime, TensorRT, ggfs. LLama‑Benchmarks) heranziehen. Fazit: Für realistische lokale KI‑Workloads ist die GPU‑basierte Beschleunigung konkurrenzfähig – genaue TOPS‑Zahlen sind aber nicht vom OEM als einfache Kennzahl verfügbar und sollten über praxisnahe Benchmarks ermittelt werden.
Entdecke die Kraft

🎯 Finales Experten-Urteil
- AI-Forschung & Modelltraining – Ideal für Fine‑Tuning und lokale Inferenz großer Modelle dank Intel Ultra 9, 64 GB DDR5 und RTX 5070 Ti.
- 8K‑Video‑Workflows – Schnitt, Farbkorrektur und Echtzeit‑Playback mit hoher GPU‑Beschleunigung und sehr schnellem NVMe‑Speicher.
- CFD‑/FEA‑Simulationen – Kürzere Durchlaufzeiten bei mittelgroßen Meshes durch viele CPU‑Kerne und große RAM‑Kapazität.
- Du ein ultramobiles, langlaufendes Notebook brauchst – Gewicht, Akkuverbrauch und Lautstärke sind für Dauerbetrieb unterwegs suboptimal.
- Du primär Office, Web und leichte Multimedia‑Aufgaben erledigst – die Hardware ist hier massiv überdimensioniert und teuer.
- Echtzeit‑Audio/Low‑Latency‑Produktion – mögliche DPC‑Latenz bzw. Treiberprobleme können bei manchen Konfigurationen störend sein.
- Du erwartest komplett passives, lautloses Verhalten unter Dauerlast – starke Last führt zu aktiver Kühlung, möglichem Throttling und hörbaren Lüftern.
- Strikte Linux‑Kompatibilität ohne Treiberanpassung – Wi‑Fi7, Docking‑Station und einige Windows‑Optimierungen könnten eingeschränkt sein.
Brutale Rechenleistung und AI‑Ready‑Hardware gepaart mit einer ernsthaften, aber nicht perfekten Thermal‑Lösung machen das ROG Strix G16 zur Top‑Wahl für Forscher, Kreative und Entwickler, die maximale Performance über Mobilität stellen.